Luther V

Vorlesewettbewerb „Luther“

Arnulf Zitelmann, „Widerrufen kann ich nicht“ – Die Lebensgeschichte des Martin Luther. 1983, 1999, Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim und Basel,
ISBN- Nr.  3 407 78813 4

Die Idee des Vorlesewettbewerbs hat damit zu tun, dass in dem Luther-Film die erzählte Geschichte mit dem „Blitz in Stotternheim“ beginnt. Zeitumstände, Kindheit und Jugend, Ausbildung, Studium und die Entscheidung für das Kloster erschließt der Film, wenn überhaupt, im weiteren Verlauf der Biographie Luthers nur indirekt. Die Zitelmann-Biographie erzählt diese für Luther prägenden Lebensabschnitte und –umstände in einer für Jugendliche geeigneten Weise. Der Vorlesewettbewerb dient eigentlich nur dazu, dass nicht etwa der Lehrer den ganzen Text vorliest. Ich habe aus den ersten Kapiteln des Buches etwa gleich lange Vorlesetexte herausgezogen. Das Urheberrecht erlaubt nicht, dass ich an dieser Stelle die ausgewählten Texte abdrucke. Wenn aber jemand Fragen oder Anregungen zur Auswahl hat, bin ich ja per Email erreichbar.

Die Überschriften der Abschnitte lauten:
– Kindheit und Familie
– Zeitumstände – das ausgehende Mittelalter/Renaissance
– Grundschule
– Oberschule
– Erfurter Philosophiestudium
– Schwarzes Kloster

Sechs SchülerInnen, die sich freiwillig gemeldet haben, bekommen den Text eine Woche vor dem eigentlichen Wettbewerb. Sie dürfen und sollen zuhause üben, unbekannte Begriffen sollen sie nachschlagen. Wenn das nicht zum Erfolg führt, dürfen sie mir eine Email schreiben. Dann bekommen sie von mir eine Erklärung.

Für die Bewertung der Leseleistung habe ich einen Bewertungsbogen entworfen, der hier als Download im DIN-A-4-Format zur Verfügung steht. Um Papier zu sparen, kann man davon natürlich 4 Stück auf ein A-4-Blatt kopieren und zuschneiden. Die Bewertungsblätter werden für jeden Vorleser an die Klasse verteilt. Die MitschülerInnen sollen ihre Einschätzung auf den Bögen ankreuzen und am Schluss die Summe der Punkte durch die Anzahl der Kategorien teilen. Das ergibt sozusagen die Note. Den Durchschnitt der Benotungen der Klasse kann auch eine Schülerin/ein Schüler berechnen (evtl. als freiwillige Hausaufgabe). Auf der Basis der so errechneten Bewertung der VorleserInnen gibt es am Schluss eine „Siegerehrung“ mit Schokoriegeln oder einzeln verpackten Schokostückchen. Alle bekommen gleich viel, aber die am besten bewerteten Schüler haben die erste Wahl zwischen den verschiedenen Sorten der Schokotafeln oder -riegel.

Anregungen für den Lesewettbewerb gibt es unter http://www.4teachers.de/?action=search&searchstring=lesewettbewerb&searchtype=materials&searchfach=0

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels betreibt eine eigne Internetseite zum Thema Vorlesewettbewerb: http://www.vorlesewettbewerb.de/lehrer/regeln/grundsaetze.php

Und schließlich ist noch der Rahmenplan Deutsch für die Sek. I zu nennen:
http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/lehrplaene/sek1_deutsch.pdf?start&ts=1302255460&file=sek1_deutsch.pdf

Der von mir benutzte Bewertungsbogen sieht vorerst so aus: Vorlesewettbewerb Bewertungsbogen . Gern versende ich die Datei auch per Email im Word-Format, damit ihr sie für euren Bedarf anpassen könnt.

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