Glück kann man lernen

So stand es im Tagesspiegel*. Nach 15 Jahren in der Marktforschung hat sich ein Soziologe und Sozialpsychologe darauf spezialisiert Seminare anzubieten, die sich mit den „‚guten‘ Gefühlen des Menschen wie Vertrauen, Geborgenheit, Optimismus“ beschäftigen.

Die Seminare wenden sich auch an Lehrer. „Pädagogen unterrichten das Glück oft als Wahlpflichtfach und haben dann im Idealfall 90 Minuten am Stück zur Verfügung“. An 150 Schulen wird schon das Fach Glück unterrichtet, informiert uns der Tagesspiegel. „Eine wichtige Rolle spielen in der Weiterbildung der Pädagogen die Themen Lösungsorientierung, Zielfindung und Vertrauensbildung: Gearbeitet wird unter anderem mit Elementen aus der Erlebnispädagogik mit Yoga, Meditation und Rollenspielen. ‚Durch das Schulfach Glück können die Schüler ihre soziale Kompetenz verbessern‘, sagt der Sozialpsychologe. Weil sie sich besser kennenlernen könnten, und die Erfahrung machten, dass die Klassenkameraden nicht doof seien und es gut miteinander meinten“. Ach, wie schön.

„Es geht darum, wieder nach den schönen Dingen Ausschau zu halten, schließlich passieren in jeder Minute gute und schlechte Dinge“. Ja?

„Erzieher sollten – wie alle anderen auch – trotz wachsender Anforderungen ihre eigenen Bedürfnisse nicht vergessen und ihre Leistungsgrenze respektieren. Das müsse man auch immer wieder üben. Denn Glück ist eben auch: Arbeit“. Ach, wie schade.

Ach, wie flach.

* Tagesspiegel v. 28.12.2014, S. K6

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